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home › Programs › past program reports › ICUU Sommer—Treffen in Klingberg 14-20. August 2006 In Klingberg, in unserem schönen im Wald gelegenen Haus (Familienbildungsstätte) hatten sich auf Einladung des ICUU etwa 20 Europäer eingefunden, hauptsächlich aus Deutschland, aber auch aus England, Dänemark, Belgien, Schweiz und Russland. Spaß und Freude erwarteten wir, aber auch anregende Gespräche und Zeiten der feierlichen Besinnung. Die Tage begannen jedenfalls für die meisten von uns mit Chi Gong, von Wiebke Münsterberg in bewährter Art und Weise geleitet. Danach schmeckte das Frühstück! Der ernsthaftere Teil des Tages begann mit einer opening ceremony, also einer kurzen Besinnungszeit, so wie auch der Tag mit einer solchen beschlossen wurde. Mir gefiel das. Vielleicht sollten auch wir uns bei Treffen, die nicht ausgesprochene Morgenfeiern oder Besinnungsstunden sind, etwas stärker solchen Ritualen (?) zuwenden, bringen sie doch zum Ausdruck, dass wir als Religionsgemeinschaft zusammen gekommen sind. Das Thema für die Woche war vorgegeben: foregiveness über das Vergeben, mit der Zusatzbemerkung : auch in Bezug auf den Frieden. Wir diskutierten das Thema zunächst in kleinen Diskussionsgruppen. Wie das Thema angegangen wurde, blieb jeder Gruppe überlassen. Im Plenum wurde dann zusammenfassend berichtet. Diese Arbeitszeit war auf etwa 2 Stunden begrenzt. Bei solchen relativ lockeren Diskussionsrunden bleibt es nicht aus, dass einzelne Aspekte des Themas sehr ausführlich diskutiert werden, während manches vielleicht zu kurz kommt. Der Hauptgewinn für die Beteiligten war ohnehin einfach die Tatsache, dass man sich mit dem Thema beschäftigt hat, dass man darüber nachgedacht hat. Das war wohl auch der Sinn. Das nachfolgende Singen brachte dann Entspannung und Freude. Wir lernten viel neue und sehr schöne Lieder, Lieder von denen manche durchaus als Hymnen bezeichnet werden konnten. Schade, dass wir in unserer Gemeinschaft so wenige solcher Art kennen.. Die Nachmittage waren frei und konnten zum Schwimmen im Pönitzer See, für Strandspaziergänge oder andere Aktivitäten genutzt werden. Die Abende verbachten wir wieder gemeinsam, mit den unterschiedlichsten Beiträgen der Teilnehmer. Gesungen wurde auch wieder. Und Wiebke animierte uns zum Tanzen. Besonders schön ist der Quellentanz, der uns allen viel Freude machte und durchaus in eine Morgenfeier oder Besinnungsstunde eingebettet werden könnte. Das denke ich zumindest. Alles in allem war die Woche wunderschön, anregend und erholsam. Dabei darf man nicht vergessen, dass die vielen persönlichen Gespräche, die man im Laufe einer Woche miteinander führt, sehr dazu beitragen, sich besser kennen zu lernen, und mehr Verständnis für die Gewohnheiten in den anderen Ländern und Gemeinschaften zu gewinnen.
Im nächsten Jahr findet wieder eine solches Treffen statt —Marianne Behrndt |
